B 293: IHK- Forderungen gegen das Nachtfahrverbot für LKW zurückgewiesen

B 293: IHK- Forderungen gegen das Nachtfahrverbot für LKW zurückgewiesen

Die Bürgerbewegung PRO Heilbronn e.V. wendet sich in aller Schärfe gegen das Vorgehen der IHK, die heutigen Meldungen zufolge das Gutachten zum LKW-Nachtfahrverbot anzweifelt: „Ganz offensichtlich spielen dabei Interessen von Speditionen eine Rolle, die Mitglied der IHK sind“, so der Sprecher der Bürgerbewegung PRO Heilbronn, Alfred Dagenbach.

Als besonders ärgerlich wird empfunden, daß sich damit die Entscheidung über ein Nachtfahrverbot für LKW auf der B 293 zwischen Heilbronn und Bretten weiter verzögert. Es sei unglaublich, wie mit der bloßen Behauptung der IHK, in dem Gutachten der Stadt sei „nicht bewiesen worden, dass auf der B 293 vor allem Lastwagen unterwegs seinen, die der LKW-Maut auf der Autobahn entgehen wollten“ erreicht werden kann, daß die Bürger an der B 293 noch länger auf Abhilfe warten müssen. „Letzten Endes geht es garnicht um den Verkehr der Mautpreller allein, sondern um die Belästigung der Anwohner der B 293 durch die LKWs insgesamt“, so Dagenbach, „im übrigen halten wir es für unverschämt, das, was für jedermann seit Einführung der Maut sichtbar ist, in dieser Weise in Frage stellen zu wollen.“

Nach wie vor halten die Anwohner der B 293 das Nachtfahrverbot für völlig unzureichend und fordern die generelle Sperrung der B 293 zwischen Bretten und Heilbronn für KKW über 12 t (Ausnahme: Anliegerverkehr).

Die Bürgerbewegung PRO Heilbronn, hinter deren Foprderungen inzwischen über 400 Bürger stehen, hat erst vor wenigen Tagen, am 6.9.2007 in einem Schreiben an den Regierungspräsident Dr. Udo Andriof unter Hinweis auf die Anordnung des bayrischen Innenministeriums, die B 8 zwischen Straßkirchen und Osterhofen für Lastwagen über 12 Tonnen zu sperren, erneut ihrevFordferungen vorgetragen. Verwiesen wurde dabei auch auf die im letzten Jahr angeordnete „große Lösung“ für die B8 durch die Bezirksregierungen von Unterfranken und Mittelfranken, bei der von der Anschlußstelle Rottendorf/Biebelried an der A 3 bis Nürnberg für die Bundesstraße 8 ein vollständiges Durchfahrverbot für Lkw ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht gilt. Für den Großraum Würzburg wurde laut Bayrischem Rundfunk vom 25.08.2006 bereits ein solches Verbot am 2. August 2006 erlassen, die Bundesstraße 8 wird also durchgehend zwischen Würzburg und Nürnberg gesperrt.

Dem RP wurde dabei auch das Unverständnis darüber zum Ausdruck gebacht, weshalb auf die Forderung nach Gleichbehandlung der B 293 nach Stuttgarter Vorbild („was Stuttgart recht ist, kann für Heilbronn nur billig sein“), abgelehnt wird. Mindestens bis zum Erlaß des höchst umstrittenen landeseinheitlich geplanten emissionsabhängigen Fahrverbotes könnte – sofern man zur Abhilfe überhaupt Willens ist – , für die B293 dasselbe angeordnet werden, was in Stuttgart und Pleidelsheim möglich ist. Auch dort gilt diese Anordnung ja nur vorübergehend.

Heilbronn, den 12.09.2007

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