B 293: Fehlende Schilder sind ein Schildbürgerstreich

B 293: Fehlende Schilder sind ein Schildbürgerstreich
Unfall mit 3 LKW am 26.11.2007 [*]

Während die Heilbronner CDU-Fraktion in ihrem Prüfungsantrag 35 die Geschwindigkeitsüberwachung im Stadtgebiet reduzieren möchte, berichtet die Presse davon, daß die Umsetzung des Nachtfahrverbotes für LKW auf der B 293 wegen angeblichen Zuständigkeitsrangeleien zwischen Stadt, Landkreis und Regierungspräsidium offenbar nicht vollzogen werden kann.
„Langsam wird die Angelegenheit zu einem Skandal, für den die Bürger keinerlei Verständnis mehr aufbringen können“, moniert diese Vorgänge der Vorsitzende der Bürgerbewegung PRO Heilbronn als Sprecher der Böckinger BI B293, Alfred Dagenbach: „Erst dauert es Wochen, bis überhaupt begonnen wird, die Anordnung des Regierungspräsidiums umzusetzen, dann stellt sich heraus, daß nicht für eine ausreichende Beschilderung gesorgt wurde. Da wiehert der Amtsschimmel, das ist ein echter Schildbürgerstreich.“
Fehlende SchilderOhnehin gibt man sich in Böckingen mit dem Nachtfahrverbot nicht zufrieden: „Wir wollen nach wie vor die Unterbindung des gesamten Mautausweichverkehrs und haben daher auch kein Verständnis für die Verzögerungstaktik auf dem Heilbronner Rathaus. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat sich mehr als einmal klar dazu geäußert, daß die Stadt als Untere Verkehrsbehörde allein entsprechende Entscheidungen treffen kann“, so Dagenbach. Im Übrigen gibt es Hinweise dafür, daß dies nicht im Sinne des CDU-geführten Innenministeriums sei, das offensichtlich aus Rücksicht auf eine bundesweite Interessenlage anderer Bundesländer fürchtet, einen Domino-Effekt auch für andere Bundesstraßen auszulösen.
Dagenbach: „Insoweit ist es auch lediglich Kosmetik, wenn man sich scheinheilig wegen der Nebensächlichkeit zu geringer Verwarnungsgelder mokiert. Das Übel muß an der Wurzel gepackt werden. Deshalb werden – ob es einigen Leuten nun paßt oder auch nicht – die wöchentlichen Verkehrsbeobachtungen solange fortgesetzt werden, bis die Anwohner wieder ihre Ruhe vor den zusätzlichen Belastungen durch den Mautausweichverkehr haben.“
[*]Unterdessen demonstriert nichts besser die Zustände als ein medial verschwiegener Auffallunfall am 26.11. kurz nach 12 Uhr auf der vom Mautausweichverkehr stark betroffenen B 293 mit drei LKW-Zügen. Keiner der beteiligten LKW hatte ein Heilbronner Kennzeichen.
Anfrage an die Stadtverwaltung

Heilbronn, den 04.12.2007

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