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Zur Diskussion über Verlängerung der Saarlandstraße

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In der Diskussion um die Verlängerung der Saarlandstraße werden folgende Ansichten auf den Seiten der Gegner dieser Maßnahme zur Entlastung vieler Mitbürger postuliert [Schreibweise analog dem Original-Beitrag]:– Die 15% KFZ, welche auf der Großgartacher Straße wegfallen, würden durch die Zunahme auf der Heidelberger Straße anfallenden Fahrzeuge mehr als nur ersetzt.– Eine wirkliche Verkehrsabnahme fände nur auf dem Abschnitt Goßgartacher Straße bis zur Wilhelm-Leuschner Straße statt.

– Fahre man vom Adolf-Alter-Buckel durch die Gr0ßgartacher Straße stelle man fest, daß diese nur auf Nordseite bebaut wurde.

– Festzustellen sei, daß die Häuser große Vorgärten zur Straße haben.

Dazu ist festzustellen:

Keine Straße gleicht der anderen – weder in der Lage, noch der Bebauung und auch nicht in Ausführung und Belastbarkeit.
Auf dem Abschnitt von der Kanalstraße (die auch sehr leidet!) bis etwa Großgartacher Str. 126 gibt es kaum Vorgärten.
Diese Anwohner bekommen die volle Wucht der Erschütterungen auf der für den Schwerlastverkehr völlig ungeeigneten und nur zweispurigen Straße zu spüren.
Das stellen selbst jene noch fest, deren Häuser an anderen Stellen zurückgesetzt sind.
Eine beidseitigen Bebauung gibt es im Bereich der Leuschner- und Multscherstraße und mit dem Wohngebiet Haselter.
Sie vergessen, daß hier auch noch die Stadtbahnlinie mit keinesfalls gemütlichen Geschwindigkeiten durchrauscht und ebenfalls zu Lärm und Erschütterungen (!) beiträgt.
Das Wohngebiet Haselter liegt wie ein Lärmfänger auf dem Präsentierteller des Ergebnisses völlig verfehlter städtischer Verkehrspolitik.
Zu Ihrer Frage bzgl. Heidelberger Straße:
Herr Sugg hat bei der Bürgerversammlung den Ist- und Soll-Zustand des Generalverkehrsplans wiedergegeben.
Die von ihm genannten Zahlen für die Heidelberger Straße sind die Prognosen unter der Voraussetzung, daß keine verkehrsberuhigende Maßnahmen ergriffen werden.
Da sich der Status dieser Straße nach Verlängerung der Saarlandstraße ändern wird, ist es auch dann möglich, mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen diesen Verkehr zu reduzieren (z.B. 30km-Zone, LKW-Durchfahrtverbot etc.), was jetzt verkehrsrechtlich noch nicht möglich ist.
Es wird also auch für diese Anwohner eine Entlastung geben.
Dies ist dort inzwischen bekannt.
Im übrigen möchte ich nochmals klarstellen, daß niemand etwas gegen eine Tunnellösung oder Nordumfahrung im Kreuzgrund gehabt hätte, sofern dadurch keine Nachteile für andere Mitbürger entstanden wären.
Hierzu zählt neben dem Geld- auch der Zeitfaktor eine große Rolle, denn es ist schlichtweg unzumutbar, noch weitere Jahre die gravierend negativen Zustände in anderen Stadtteilen hinzunehmen.
Da auch der Bereich Kreuzgrund weniger Lärm bekommen wird, ist es für viele unverständlich, wie hier einige nach dem St.Floriansprinzip anderen das gelassen zumuten, von was man selbst entlastet werden wird.
Zum Glück sehen das inzwischen auch sehr vieler Anwohner im Kreuzgrund ein, wie ich in zahlreichen Gesprächen feststellen kann.
Die Anwohner Klingenbergs, der B 293 und Frankenbachs sind jedenfalls nicht bereit, noch Jahre zuzuwarten und verlangen eine sofortige Reduzierung zumindest des LKW-Durchgangsverkehrs an ihren Straßen mit jeder gebotenen Möglichkeit.“
 

Anmerkung:
Natürlich reagieren wir nicht auf jeden populistischen Eintrag, zumal wenn er auf Stimmenfang entgegen sonst gemachten Äußerungen gedacht ist. In diesem Fall ist jedoch eine Klarstellung notwendig. Die Anwohner Klingenbergs, der B 293 und Frankenbachs müssen an ihren Straßen so viel seit Jahrzehnten erdulden, daß es geboten ist, nicht alles hinzunehmen.

…und noch eine Antwort:

Sie kommt! Die langersehnte Saarlandstraßenverlängerung!! Das Gefühl, das in mir aufsteigt ist ein Gemisch von Erleichterung, Hoffnung und auch leichte Ungeduld!Alle Gedanken wirbeln durcheinander – warum dauert das noch vier Jahre? Geht das nicht auch schneller? Ich packe meinen Spaten und helfe einfach mit!

Ich muss den Gemeinderäten und OB Himmelsbach ein Lob aussprechen. Jetzt ist ein Knopf dran, sie haben Nägel mit Köpfen gemacht. Die große Mehrheit beendete mit ihren Stimmen nicht nur ein jahrzehntelanges Desaster, nein, damit wurde mir die Option auf meine Menschenrechte zurückgegeben. Dafür danke ich ihnen.

Mit wie viel Sorgfalt und Bedacht auf die Bedürfnisse der dortigen Anwohner eingegangen wird. Lärmschutz nach neuesten Entwicklungen ect. ect. Da bleiben keine Wünsche offen! Da wird kein „Sankt Florian Prinzip“ angewandt.

Doch allen Menschen Recht getan – ist eine Kunst die niemand kann.

Wie gerne hätte ich hier einen Erdwall, eine Lärmschutzwand oder eine zehn Meter hohe Mauer – nein, hier die Menschen in der Haselter-Siedlung haben keinen Schutz vor dem Straßenlärm der B 293 und hätten ihn doch dringend nötig.

Jeden Tag ein Häkchen im Kalender – die nächsten vier Jahre lang – und für den Notfall halte ich meinen Spaten bereit!!!

kt

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