Unredliche Stimmungsmache

In Sachen „Verlängerung Saarlandstraße“
Unredliche Stimmungsmache
Gegner wollen die Entlastung der westlichen Stadtteile einschließlich Kreuzgrund und Gesundbrunnen verhindern

Die Aktion „Saarlandstraße JETZT!“ der Bürgerbewegung PRO Heilbronn wehrt sich entschieden gegen jede Vorstellungen, mit Scheinargumenten die Fertigstellung der Verlängerung der Saarlandstraße noch weiter hinauszuzögern. „Unsere Forderung wird von Hunderten Bürgern aus den westlichen Stadtteilen mitgetragen, die endlich Ruhe vor der überhand genommenen Verkehrsbelastung und allen damit zusammenhängenden Folgen haben wollen. Selbst Bewohner aus dem Wohngebiet Kreuzgrund/Gesundbrunnen haben unsere jüngste Protestaktion unterzeichnet, weil sie inzwischen die Vorteile der geplanten Lärmschutzmaßnahmen erkannt haben und befürworten“, so deren Sprecher Alfred Dagenbach. Alle anderen Aussagen, die jetzt wieder wie eine tibetanische Gebetsmühle von den Ausbaugegnern verbreitet werden, sind konzeptionslose Wolkenkuckucksheime und schaden letzten Endes den Anwohnern, für die man sich angeblich einsetzen will im Wissen, daß diese Forderungen – letzten Endes von der früheren „Nachbarschaftsinitiative Großgartacher Straße“ geklaut – so nicht mehr umsetzbar sind. Dazu gehört auch die Stimmungsmache unter Mißbrauch des Krankenhauses zu diesen Zwecken. „Es muß ein für alle mal klar gesagt werden, daß das Krankenhaus am Gesundbrunnen von Anfang an so lärmgeschützt gebaut wurde, daß der Verkehr der Saarlandstraße weder  in der Vergangenheit noch in der Zukunft auch nur die geringsten Auswirkungen auf dieses hat. Wer einmal Patient im Gesundbrunnen war, wird das jederzeit bestätigen können. Das zu verschweigen zeigt schon das Unlautere Vorgehen in dieser Sache“. Die Bürgerbewegung PRO Heilbronn hält an ihrer bisher von der Regionalpresse aus welchen Gründen auch immer unveröffentlichten Stellungnahme vom 28.10.09 nach wie vor fest [siehe unten]. Dagenbach: „Wir wehren uns gegen eine verzerrte Darstellung der Stimmungslage in allen westlichen Stadtteilen durch eine lautstarke Interessengruppe, während Zehntausende Bürger seit Jahren darauf warten, endlich vom Moloch des Durchgangsverkehrs befreit zu werden. Es geht den bekannten Initiatoren der Ausbaugegnerschaft nicht um eine bessere Lösung, sondern um die gänzliche Aufgabe der Maßnahme mit der Folge, daß eine Entlastung für alle Bewohner einschließlich Kreuzgrund und Gesundbrunnen verhindert wird.“ Hinzu kommt, daß das RP Stuttgart nach der jetzt genehmigten Südumfahrung von Nordhausen längst die Südostumfahrung Leingartens betreibt, was im Falle einer Verzögerung oder gar Verhinderung des Ausbaus der Saarlandstraße nicht nur zu einer massiven Zunahme des Verkehrs in der B 293 und Frankenbach/Neckargartach, sondern selbst auf dieser führen wird – und dann ohne ausreichenden Lärmschutz wie er jetzt geplant ist.

Mehr dazu:
Saarlandstraße JETZT!
Hütchenspiel

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