Guten Morgen Schwarzgelb

Hektischer Aktionismus

Guten Morgen Schwarzgelb

BI Saarlandstraße JETZT kritisiert untauglichen Plagiatismus

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der BI Saarlandstrasse JETZT! >

„Guten Morgen Schwarzgelb, schön, daß man sich jetzt, wo man im Landtag in der Opposition ist und teilweise befürchten muß, auch aus dem Bundestag zu fliegen, daran erinnert, daß man auch mal eine Gegenleistung bringen sollte, die andere schon jahrelang eingefordert haben“, erklärt der Sprecher der von der Bürgerbewegung PRO Heilbronn getragenen Bürgerinitiative „Saarlandstraße JETZT„, Alfred Dagenbach, zu dem plötzlich ausgebrochenen Aktionismus in derselben Sache durch die Gemeinderatsfraktionen von FDP und CDU.
Seither habe man sich nicht nur in vornehmer Zurückhaltung geübt, sondern sogar zur weiteren Verschleppung beigetragen und stimmte der „Streckung“ der Maßnahmen um ein Jahr zu.
Alfred Dagenbach: „Jetzt, wo das Kind durch den für alle – außer den CDU-Besitzstandswahrern – voraussehbaren Regierungswechsel in den Brunnen gefallen ist machen im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen genau jene in Wahlpopulismus, die diese Verzögerung mit beschlossen haben und von deren Seite die rechtzeitige Antragstellung unterlassen wurde.
Die Saarlandstraße war schon jahrzehntelang der Spielball insbesondere der CDU, die mit ihrer wechselhaften Verkehrspolitik in der Hoffnung, daß das alles schnell vergessen wird, uns erst in diese Situation gebracht hat.
Schließlich war zu erwarten, daß eine grünrote Landesregierung mit ihrer Grundhaltung ihr eigenes Hobby pflegen wird.
Statt den Verkehrsminister, der die grundsätzliche Zusage für die Verlängerung der Saarlandstraße gemacht hat, für eigene Versäumnisse anzupinkeln, sollten unsere Möchtegernpolitiker im Gemeinderat besser vor der eigenen Türe kehren.
Mit der bewußten „Streckung“ und dadurch ausgelösten Verhinderung des Baubeginns jetzt mit Krokodilstränen das eigene Versäumnis der Landesregierung in die Schuhe schieben wollen, ist ein untaugliches Unterfangen, das auf diese Weise mit Sicherheit dort nicht zu einer wohlwollenden Behandlung des Themas beitragen wird.
Es ist ein Irrtum, wenn man glaubt, der Herr gebe mit dem Amt auch den Verstand dazu!“
Deshalb sei auch die von Baubürgermeister Hajek verbreitete Darstellung unwahr, die Stadtverwaltung habe alles getan, um dieses Projekt möglichst schnell umzusetzen.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Schon etliche Zeit davor wurde im Halbjahrestakt von der Verwaltungsspitze der Termin für die Fertigstellung, zuletzt sogar – wie schon dargestellt – um mindestens ein Jahr hinausgeschoben.
Ursachen sind und bleiben die Versäumnisse auf Seiten der Stadtplaner.
„Da helfen auch kein Flunkereien und Halbwahrheiten weiter“, so der Mitstreiter Heiko Auchter.
Bemerkenswert sei schließlich, daß bei der schwarzgelben Veranstaltung vom vergangenen Dienstag auch kein Wort darüber verloren wurde, daß der Verkehrsminister bereits Mitte April in einem Schreiben angekündigt hat, daß die Südostumfahrung Leingarten in einen Prioritätenkatalog aufgenommen werden soll und von der Saarlandstraße darin nicht die Rede ist.
Alfred Dagenbach selbst kritisiert dazu, daß der OB in einem ebenfalls bisher unbekannt geblieben Antwortschreiben vom 9.5.2012 zwar das Fehlen der Saarlandstraße unter Aufzählung der zu erwartenden Verkehrsentlastung durch den Bau der Saarlandstraße moniert hat, aber mit keinem Wort auf die Folgen einer solchen möglichen Teilrealisierung ohne Anbindung der Saarlandstraße hingewiesen hat: „Dies hätte eine ungeheuere und untragbare zusätzliche Belastung insbesondere für die B 293 und die Leintalstraße zur Folge, die eigentlich niemand wollen kann.“
Und Heiko Auchter verweist zusätzlich auf den bereits jetzt vorhandene katastrophalen Ist-Zustand: „Auch hier sind wir langsam die Ausreden von Seiten der Verwaltungsspitze satt, daß dies alleine am Regierungspräsidium liegen würde“.
Fakt ist, daß wir von dort bereits mehrfach darauf hingewiesen wurden, daß z.B. für ein LKW-Verbot „eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung der örtlichen Verkehrsbehörde erforderlich“ sei, „für die Prüfung und ggf. die Umsetzung ist im Stadtkreis Heilbronn die Stadt selbst und ansonsten das Landratsamt zuständig.“[*]
„Es dürfte damit klar sein, wer im wahrsten Sinne des Farbenspiels den ‚Schwarzen Peter‘ in den Händen hat“, so Heiko Auchter, „daran ändert auch ein Plagiatismus unserer Initiative mit hektisch betriebenem schwarzgelbem Aktionismus nichts!“

Insbesondere bei der CDU sein ja darin wieder einmal Meister, wie schon das bekannteste lokale Beispiel in Sachen „gebührenfreier Kindergarten“ auf der lokalen oder gar der „Energiewende“ zur dadurch erst recht für diese verlorenen Landtagswahl gezeigt hat.

[* Diesen Briefwechsel finden Sie komplett hier: Brief-an-Minister-Hermann ]

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